Armutsbetroffene Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie | Diskriminierung, Exklusion und Bildungsungleichheit in schulischen und außerschulischen Lebenswelten

Der Workshop bietet einen aktuellen Einblick in schulische und außerschulische Lebenswelten armutsbetroffener Kinder während der Corona-Pandemie. Die Themen Diskriminierung, Exklusion und Bildungsungleichheit werden im Kontext der gesellschaftlichen Institutionen Schule und Familie sowie Wohnungslosigkeit diskutiert. Ebenso werden Ergebnisse einzelner Studien präsentiert, die während der Pandemie entstanden sind und die Teilnehmer:innen dazu anregen, sich über ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen und im Rahmen ihrer Profession (soziale Arbeit, Pädagogik, Schulwesen) pädagogische Lösungsansätze zu diskutieren.

Referent*innen
Lea DECHERT, BA, Studium in Kultur- und Bildungswissenschaften, Master-Studium Europäische Ethnologie, Forschungsschwerpunkte: Alltagsforschung, Bildung und soziale Ungleichheit
Dr. Evelyn ECKART, Studium der Erziehungswissenschaften, Philosophie, Ethnologie und Promotion im Fachgebiet Bildungswissenschaften; längjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung an der Universität und berufsbildenden Schulen für Sozialpädagogik; Forschungsschwerpunkte: Jugendforschung, Schulforschung, Bildungsforschung, Armutsforschung
Hendrik RICHTER, Universitätsassistent (praedoc) am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung (Universität Innsbruck); forscht ethnographisch zu Inklusion und Exklusion in österreichischen Mittelschulen; Forschungsschwerpunkte: Inklusion/Exklusion, Behinderung, soziale Klasse

Freitag, 25. Feber 2022, 14:00 – 18:00 Uhr
im Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Eintritt frei
Anmeldung unter hdb.kurse@dibk.at oder www.hausderbegegnung.com

Das Angebot richtet sich an alle, die mit Menschen in vulnerablen Situationen arbeiten, Personen, die haupt- oder ehrenamtlich im Sozialbereich tätig sind sowie Interessierte, die sich gerne auf Reflexion und Erweiterung ihrer Perspektive auf Armut, Reichtum und Gesundheit einlassen

Eine Kooperationsveranstaltung von Verein unicum:mensch, Tiroler Armutsforschungsforum und Haus der Begegnung, gefördert vom Land Tirol im Rahmen der Reihe „Armut aktuell | Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention“.

weitere Termine der Reihe Armut aktuell (können einzeln besucht werden)
Prekäre Lebensrealitäten im Fokus | zwischen Krise und Resilienz
Freitag, 5. November 2021, 14 – 18 Uhr
SERVICE DESIGN THINKING goes social! | Impulse und Tools für den Sozialbereich
ACHTUNG – covidbedingt verschoben!!
Freitag, 10. Dezember 2021, 14 – 18 Uhr
Freitag, 18. März 2022, 14 – 18 Uhr
Armut. Macht. FluchtMigration | Perspektiven von Ungleichheit und Differenz
Freitag, 14. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Dimension Gesundheit | handlungsorientierte Zugänge zu Armut und Gesundheit
Freitag, 28. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Thema: Wohnen | Wohnungsnot | belastete Wohnsituation
Freitag, 11. Februar 2022, 14 – 18 Uhr

 

Thema: Wohnen | Wohnungsnot | belastete Wohnsituation

Wann immer in Tirol von Armutsgefährdung oder knappem Einkommen die Rede ist, kommt das Gespräch sehr schnell auf die Kosten fürs Wohnen, die in Tirol (und speziell Innsbruck) viele vor sehr große Probleme stellen. Vorschläge, daran etwas zu ändern, gibt es viele, nicht wenige werden schon seit Jahrzehnten in wechselnden Varianten diskutiert. Warum aber passiert so wenig, was müsste passieren und was ist vielleicht sogar machbar? Darüber wollen wir ins Gespräch kommen und bieten dafür einen Raum, in den wir alle Interessierten zum Austausch einladen.

Im ersten Teil des Workshops beleuchtet der Verein zur Förderung des DOWAS gemeinsam mit Dr. Karl Weber (Institut für öffentliches Recht, Universität Innsbruck) das Spannungsverhältnis zwischen rechtlichen Aspekten des Themas und seiner sozialen Dimension. Dabei sollen, ausgehend von der „Rückkehr der Wohnungsfrage“ und der damit verbundenen sozialen Sprengkraft, die wohnpolitischen Herausforderungen für „leistbares Wohnen“ in Tirol einer Kritik unterzogen werden.

Im zweiten Teil stehen „Wohngeschichten“ von Frauen im Fokus. Susanne Schwärzler und Julia Schratz von DOWAS für Frauen liefern Wohn-Einblicke in Erfahrungswelten armutsbedrohter oder -betroffener Frauen. Dabei wird ein Blick auf mögliche Antworten gelegt, im Mittelpunkt ein neues einzigartiges Projekt des Vereins.
Der Workshop wird im Herbst 2022 voraussichtlich fortgesetzt, jedenfalls aber das Thema in einer nächsten Workshop-Reihe wieder aufgegriffen.

Referent*innen
Susanne SCHWÄRZLER, MA
, Sozialarbeiterin im Verein DOWAS für Frauen
Dr.in Julia SCHRATZ, Geschäftsführerin des Vereins DOWAS für Frauen
Peter GRÜNER, Sozialarbeiter im Verein zur Förderung des DOWAS
Dr. Karl WEBER, em. Prof. für öffentliches Recht, Uni Innsbruck

Freitag, 11. Feber 2022, 14:00 – 18:00 Uhr
im Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Eintritt frei – im Haus der Begegnung gilt die 2G Regel
Anmeldung unter hdb.kurse@dibk.at oder www.hausderbegegnung.com

Das Angebot richtet sich an alle, die mit Menschen in vulnerablen Situationen arbeiten, Personen, die haupt- oder ehrenamtlich im Sozialbereich tätig sind sowie Interessierte, die sich gerne auf Reflexion und Erweiterung ihrer Perspektive auf Armut, Reichtum und Gesundheit einlassen

Eine Kooperationsveranstaltung von Verein unicum:mensch, Tiroler Armutsforschungsforum, DOWAS und Haus der Begegnung, gefördert vom Land Tirol im Rahmen der Reihe „Armut aktuell | Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention“.

weitere Termine der Reihe Armut aktuell (können einzeln besucht werden)
Prekäre Lebensrealitäten im Fokus | zwischen Krise und Resilienz
Freitag, 5. November 2021, 14 – 18 Uhr
Armut. Macht. FluchtMigration | Perspektiven von Ungleichheit und Differenz
Freitag, 14. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Dimension Gesundheit | handlungsorientierte Zugänge zu Armut und Gesundheit
Freitag, 28. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Armutsbetroffene Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie | Diskriminierung, Exklusion und Bildungsungleichheit in schulischen und außerschulischen Lebensweltenhema: Kinder und Jugendliche während der Corona-Krise
Freitag, 25. Februar 2022, 14 – 18 Uhr
SERVICE DESIGN THINKING goes social! | Impulse und Tools für den Sozialbereich
Freitag, 18. März 2022, 14 – 18 Uhr

 

Dimension Gesundheit | handlungsorientierte Zugänge zu Armut und Gesundheit

Welcher Armut, welchem Reichtum begegnen wir in unserer Arbeit? Wie antworten wir darauf professionell? Welche Werte leiten uns dabei? Wo erkennen wir Potentiale? Welche davon können mit wem, für wen verwirklicht werden? Wie steht Armut in Bezug zu Gesundheit?
Ausgehend von Projektergebnissen des Studiengangs Ergotherapie und Handlungswissenschaft der fh gesundheit im Rahmen der Tiroler Armutsforschung sowie den praktischen Erfahrungen der Workshop-Teilnehmer*innen setzen wir uns auf handlungs- und ressourcenorientierte Weise damit auseinander, wie wir Menschen, die armutsgefährdet bzw. von Armut betroffen sind, Verwirklichungschancen im jeweiligen Lebenskontext eröffnen können. Dabei reflektieren wir unsere eigenen Zugänge, Annahmen, Haltungen, Möglichkeiten und Grenzen in der Begegnung mit Armut und Reichtum und entwickeln im Dialog gesundheitsförderliche Ansatzpunkte.

Referent*innen
Prof. (FH) Dr. Ursula COSTA, MA, Ergotherapeutin, Handlungswissenschaftlerin, Public Health, Leitung des Ergotherapie und Handlungswissenschaftsstudiums an der fh gesundheit (BSc, MSc)
Victoria HARTMANN, BSc, Ergotherapeutin, Masterstudierende in Ergotherapie und Handlungswissenschaft an der fh gesundheit, Mitarbeiterin am FH-Bachelorstudiengang Ergotherapie der fh gesundheit
Magdalena SCHLÖGL, BSc
, Ergotherapeutin, Masterstudierende in Ergotherapie und Handlungswissenschaft an der fh gesundheit, Mitarbeiterin am FH-Bachelorstudiengang Ergotherapie der fh gesundheit, bei ZeSa (Zentrum für Soziale Arbeit & Soziale Dienstleistungen) und im Vorstand von AOS (Austrian Association of Occupational Science)

Freitag, 28. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
online via zoom
https://zoom.us/j/92441187712?pwd=NlBFT2I1WkloUTFMZHJUaWdNcDk0dz09
Meeting-ID: 924 4118 7712 
 Kenncode: 802424
Eintritt frei
Bitte bringen Sie je ein Symbol dafür mit, was Armut, was Reichtum, was Gesundheit für Sie bedeutet.
Anmeldung unter hdb.kurse@dibk.at oder www.hausderbegegnung.com

Das Angebot richtet sich an alle, die mit Menschen in vulnerablen Situationen arbeiten, an Personen, die haupt- oder ehrenamtlich im Sozialbereich tätig sind, sowie an Interessierte, die sich gerne auf Reflexion und Erweiterung ihrer Perspektive auf Armut, Reichtum und diverse Facetten davon einlassen.

Eine Kooperationsveranstaltung von Verein unicum:mensch, Tiroler Armutsforschungsforum TAFF, fh gesundheit und Haus der Begegnung, gefördert vom Land Tirol im Rahmen der Reihe „Armut aktuell | Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention“.

 

weitere Termine der Reihe Armut aktuell (können einzeln besucht werden)
Prekäre Lebensrealitäten im Fokus | zwischen Krise und Resilienz
Freitag, 5. November 2021, 14 – 18 Uhr
SERVICE DESIGN THINKING goes social! | Impulse und Tools für den Sozialbereich
ACHTUNG – covidbedingt verschoben!!
Freitag, 10. Dezember 2021, 14 – 18 Uhr
Freitag, 18. März 2022, 14 – 18 Uhr
Armut. Macht. FluchtMigration | Perspektiven von Ungleichheit und Differenz
Freitag, 14. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Thema: Wohnen | Wohnungsnot | belastete Wohnsituation
Freitag, 11. Februar 2022, 14 – 18 Uhr
Armutsbetroffene Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie | Diskriminierung, Exklusion und Bildungsungleichheit in schulischen und außerschulischen Lebensweltenhema: Kinder und Jugendliche während der Corona-Krise
Freitag, 25. Februar 2022, 14 – 18 Uhr

 

Armut. Macht. FluchtMigration | Perspektiven von Ungleichheit und Differenz

Flucht und Migration kennzeichnen die Welt des 21. Jahrhunderts, auch in Tirol. Damit einher gehen immer auch Auseinandersetzungen um Ungleichheit und Rassismus, Zugehörigkeit und die europäische Grenzpolitik.

Welche lokale wie globale Verantwortung ergibt sich daraus? Welchen Unterschied macht es, ob jemand vor Gewalt flieht oder sich woanders seinen Lebensunterhalt verdienen möchte? Wie hat sich die Pandemie in der Migrationsgesellschaft ausgewirkt? Wie ist die derzeitige Situation an den EU-Außengrenzen? Und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?

Über soziologische, menschenrechtliche und aktivistische Zugänge werden aktuelle Daten und Entwicklungen der internationalen FluchtMigration und deren Auswirkungen auf die betroffenen Menschen und Regionen vermittelt. Durch gemeinsame Diskussionen und interaktive Settings werden wir dabei eine kritische und vielschichtige Blickweise auf Migration und Ungleichheit entwickeln. Gemeinsam möchten wir Handlungsmöglichkeiten entdecken und diskutieren.

Referent*innen
Dr.in Frauke SCHACHT
, lehrt am Institut für Erziehungswissenschaften (Innsbruck) im Bereich der “Refugee Studies”, Obfrau von FLUCHTpunkt, Workshopleiterin für die “Diakonie Flüchtlingsberatung Österreich” (Rassismuskritische Beratung)
Univ.-Prof. Dr. Andreas Th. MÜLLER, LL.M. (Yale), Institut für Europarecht und Völkerrecht, Internationaler und europäischer Menschenrechtsschutz, Asyl- und Migrationsrecht, Humanitäres Völkerrecht
Claudius STRÖHLE, MA, Studium in Europäischer Ethnologie, PhD-Studium Philosophie/Europäische Ethnologie, Forschung zu Bildung und Migration, Transnationale Migrationsforschung, Ökonomische Anthropologie, derzeit Junior Fellow am IFK (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften) in Wien

Freitag, 14. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
online via zoom:
https://us02web.zoom.us/j/83403089075?pwd=bFBZY0dNM3R1dXovRWFzaTlaUThhUT09
Eintritt frei
Anmeldung bis 9. Jänner 2022 unter hdb.kurse@dibk.at oder www.hausderbegegnung.com

Das Angebot richtet sich an alle, die das Thema “Migration” bewegt und die sich mit den Hintergründen des Phänomens auseinandersetzen möchten, Personen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Migrant*innen arbeiten oder sich politisch für das Thema einsetzen.

weitere Termine der Reihe Armut aktuell (können einzeln besucht werden)
Prekäre Lebensrealitäten im Fokus | zwischen Krise und Resilienz
Freitag, 5. November 2021, 14 – 18 Uhr
SERVICE DESIGN THINKING goes social! | Impulse und Tools für den Sozialbereich
ACHTUNG – covidbedingt verschoben!!
Freitag, 10. Dezember 2021, 14 – 18 Uhr
Freitag, 18. März 2022, 14 – 18 Uhr
Dimension Gesundheit | handlungsorientierte Zugänge zu Armut und Gesundheit
Freitag, 28. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Thema: Wohnen | Wohnungsnot | belastete Wohnsituation
Freitag, 11. Februar 2022, 14 – 18 Uhr
Armutsbetroffene Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie | Diskriminierung, Exklusion und Bildungsungleichheit in schulischen und außerschulischen Lebensweltenhema: Kinder und Jugendliche während der Corona-Krise
Freitag, 25. Februar 2022, 14 – 18 Uhrhr

Eine Kooperationsveranstaltung von Verein unicum:mensch, Tiroler Armutsforschungsforum TAFF, Welthaus der Diözese Innsbruck und Haus der Begegnung, gefördert vom Land Tirol im Rahmen der Reihe „Armut aktuell | Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention“.

 

SERVICE DESIGN THINKING goes social! | Impulse und Tools für den Sozialbereich

Wie können von Armut betroffene Menschen beim Design von neuen Angeboten und Projekten eingebunden werden? Wie kann Empowerment dabei gelingen?

Im aktionsorientierten Innovationsansatz des Service Design Thinking stehen die konsequente „user*innen“-Perspektive und die Prozesse der kreativen Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Wie kann der Ansatz für Themen der Sozialen Arbeit genutzt werden? Wie kann eine Anti-Bias-Haltung dabei helfen?

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer*innen, was Service Design Thinking ist und welche Werkzeuge daraus für die Entwicklung von Dienstleistungen und Projekten im Sozialbereich hilfreich sind. Außerdem gibt es Impulse zur Haltung, Methoden, praxisrelevante Tipps und die Möglichkeit, den Ansatz in einem angenehmen Rahmen gleich auszuprobieren.

Referentin
Mag.a Joanna EGGER, Politikwissenschafterin, Trainerin, externe Lehrende an der Universität Innsbruck und MCI, Schwerpunkte: Antidiskriminierungsarbeit (Anti-Bias-Ansatz), Service Design Thinking, Global Citizenship Education
www.social-change.rocks

Freitag, 18. März 2022, 14 – 18 Uhr
im Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Eintritt frei
Anmeldung unter hdb.kurse@dibk.at oder www.hausderbegegnung.com

Das Angebot richtet sich an alle, die mit Menschen in vulnerablen Situationen arbeiten, an Personen, die haupt- oder ehrenamtlich im Sozialbereich tätig sind, sowie an Interessierte, die sich gerne auf Reflexion und Erweiterung ihrer Perspektive auf Armut, Reichtum und diverse Facetten davon einlassen.

weitere Termine der Reihe Armut aktuell (können einzeln besucht werden)
Prekäre Lebensrealitäten im Fokus | zwischen Krise und Resilienz
Freitag, 5. November 2021, 14 – 18 Uhr
Armut. Macht. FluchtMigration | Perspektiven von Ungleichheit und Differenz
Freitag, 14. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Dimension Gesundheit | handlungsorientierte Zugänge zu Armut und Gesundheit
Freitag, 28. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Thema: Wohnen | Wohnungsnot | belastete Wohnsituation
Freitag, 11. Februar 2022, 14 – 18 Uhr
Armutsbetroffene Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie | Diskriminierung, Exklusion und Bildungsungleichheit in schulischen und außerschulischen Lebensweltenhema: Kinder und Jugendliche während der Corona-Krise
Freitag, 25. Februar 2022, 14 – 18 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung von Verein unicum:mensch, Tiroler Armutsforschungsforum TAFF und Haus der Begegnung, gefördert vom Land Tirol im Rahmen der Reihe „Armut aktuell | Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention“.

 

 

Prekäre Lebensrealitäten im Fokus | zwischen Krise und Resilienz

Das Erfassen der individuellen Auswirkungen der pandemiebedingten Maßnahmen in Österreich war das Ziel eines Forschungsprojekts des MCI . Immerhin waren im April 2020 522.253 Personen arbeitslos gemeldet, ein historischer Höchststand. Auch wenn sich mittlerweile die Situation verbessert hat, hatte Tirol im August 2021 im Vergleich zum Vorjahr noch immer fast 40% mehr Arbeitslose.
In der Zeit von April bis September 2021 wurden daher Interviews mit Personen geführt die während der Pandemie Armutserfahrungen in Tirol gemacht haben. Hinzu kommen Rückmeldungen aus einer qualitativen Onlineerhebung und Interviews mit Front-Desk Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichsten Tiroler Einrichtungen. In der Erhebung und auch Auswertung ging es um das Erfassen von Armutserfahrungen, Abstiegsängsten bzw. –erfahrungen, Prekarisierung und Wohnungsverlust oder die Sorge darum.
Besonderes Interesse galt dabei den Resilienzstrategien im Umgang mit diesen Ereignissen unter den krisenhaften Entwicklungen und Auswirkungen der Pandemie. Wie haben betroffene Personen Zugriff auf verschiedene Ressourcen und wie können sie diese in schwierigen Situationen nutzen und verwalten? Dadurch gerät der Einfluss sozialer Netzwerke ebenso in den Blick wie die vorhandene wohlfahrtsstaatliche Infrastruktur, individuelle Praktiken des Sparens, die Konsumvermeidung (Verzicht und/oderPriorisierung) und formelle sowie informelle Ressourcenakquise. Den Workshop wollen wir nutzen um Ergebnisse zu präsentieren und diskutieren.

Referenten
Lukas KERSCHBAUMER, Center for Social & Health Innovation, MCI | The Entrepreneurial University, Soziologe und Erziehungswissenschaftler, qualitative Sozial- und Netzwerkforschung sowie Forschung zu Inklusions- und Exklusionsmechanismen
Sascha GELL, Center for Social & Health Innovation MCI | The Entrepreneurial University, Studium von Soziologie und International Health & Social Management, Forschungsprojekte im Bereich Public Health (Ernährungsumwelten, Health Literacy) sowie zu Themen mit sozialpolitischer Ausrichtung (Sozialraumanalyse, Armutsdynamiken, Inklusion)

Freitag, 5. November 2021, 14 – 18 Uhr
im Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Eintritt frei
Anmeldung unter hdb.kurse@dibk.at oder www.hausderbegegnung.com

Das Angebot richtet sich an alle, die mit Menschen in vulnerablen Situationen arbeiten, an Personen, die haupt- oder ehrenamtlich im Sozialbereich tätig sind, sowie an Interessierte, die sich gerne auf Reflexion und Erweiterung ihrer Perspektive auf Armut, Reichtum und diverse Facetten davon einlassen.

weitere Termine der Reihe Armut aktuell (können einzeln besucht werden)
SERVICE DESIGN THINKING goes social! | Impulse und Tools für den Sozialbereich
ACHTUNG – covidbedingt verschoben!!
Freitag, 10. Dezember 2021, 14 – 18 Uhr
Freitag, 18. März 2022, 14 – 18 Uhr
Armut. Macht. FluchtMigration | Perspektiven von Ungleichheit und Differenz
Freitag, 14. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Dimension Gesundheit | handlungsorientierte Zugänge zu Armut und Gesundheit
Freitag, 28. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Thema: Wohnen | Wohnungsnot | belastete Wohnsituation
Freitag, 11. Februar 2022, 14 – 18 Uhr
Armutsbetroffene Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie | Diskriminierung, Exklusion und Bildungsungleichheit in schulischen und außerschulischen Lebensweltenhema: Kinder und Jugendliche während der Corona-Krise
Freitag, 25. Februar 2022, 14 – 18 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung von Verein unicum:mensch, Tiroler Armutsforschungsforum TAFF, MCI und Haus der Begegnung, gefördert vom Land Tirol im Rahmen der Reihe „Armut aktuell | Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention“.

 

Auftakt: Armut aktuell

Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention

Das Armutsforschungsforum Tirol (TAFF) bemüht sich um die Bündelung von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Armut in Tirol. In mehreren aktuellen Studien wurden insbesondere die Auswirkungen der Corona-Krise beleuchtet. Dabei haben sich Forschende von verschiedenen Tiroler Forschungseinrichtungen beteiligt, die jeweils unterschiedliche Aspekte in den Blick genommen haben.
Beim Auftakt der Veranstaltungsreihe wird ein erster Überblick über die Ergebnisse geliefert, Einblicke in die sozialarbeiterische Praxis gewährt und gemeinsam über Solidarität, Handlungsmöglichkeiten und wohlfahrtsstaatliche Infrastruktur diskutiert.
Das Angebot richtet sich an alle, die mit Menschen in vulnerablen Situationen arbeiten, an Personen, die haupt- oder ehrenamtlich im Sozialbereich tätig sind, sowie an Interessierte, die sich gerne auf Reflexion und Erweiterung ihrer Perspektive auf Armut, Reichtum und diverse Facetten davon einlassen.

Referent:innen
Mag.a Andrea ERTL-STIGGER, Caritas Tirol Fachbereichsleiterin Beratung
Prof. Clemens SEDMAK, Lehrstuhl für Sozialethik, University of Notre Dame (Indiana/USA) – virtuell
Dr. Andreas EXENBERGER, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Innsbruck

live Visualisation/Graphic Recording
Nicolas BLECK, Zeichnungen und Illustrationen

Freitag, 15. Oktober 2021, 19.30 bis 21 Uhr
im Anschluss Austausch an der Bar
im Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck
Eintritt frei

Anmeldung unter info@unicummensch.org oder 0664.5846661
Bitte denken Sie an Ihren 3G Nachweis.

weitere Termine der Reihe Armut aktuell (können einzeln besucht werden)
Prekäre Lebensrealitäten im Fokus | zwischen Krise und Resilienz
Freitag, 5. November 2021, 14 – 18 Uhr
SERVICE DESIGN THINKING goes social! | Impulse und Tools für den Sozialbereich
ACHTUNG – covidbedingt verschoben!!
Freitag, 10. Dezember 2021, 14 – 18 Uhr
Freitag, 18. März 2022, 14 – 18 Uhr
Armut. Macht. FluchtMigration | Perspektiven von Ungleichheit und Differenz
Freitag, 14. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Dimension Gesundheit | handlungsorientierte Zugänge zu Armut und Gesundheit
Freitag, 28. Jänner 2022, 14 – 18 Uhr
Thema: Wohnen | Wohnungsnot | belastete Wohnsituation
Freitag, 11. Februar 2022, 14 – 18 Uhr
Armutsbetroffene Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie | Diskriminierung, Exklusion und Bildungsungleichheit in schulischen und außerschulischen Lebensweltenhema: Kinder und Jugendliche während der Corona-Krise
Freitag, 25. Februar 2022, 14 – 18 Uhr

Eine Kooperationsveranstaltung von Tiroler Armutsforschungsforum TAFF, Verein unicum:mensch und Haus der Begegnung, gefördert vom Land Tirol.

 

Armut aktuell – Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention

In enger Zusammenarbeit mit dem Tiroler Armutsforschungsforum TAFF bietet der Verein unicum:mensch gemeinsam mit Projektpartner:innen und gefördert vom Land Tirol  eine Seminar-Reihe zum Thema Armut mit besonderem Augenmerk auf die gegenwärtige Krise an.

In 6 Seminaren zwischen November 2021 und März 2022 werden zu unterschiedlichen Aspekten von Armut Informationen geliefert, interaktiv am Wissenstransfer der Tiroler Armutsforschung gearbeitet und Kenntnisse, Methoden und Werkzeuge vermittelt, die eine gelungene Intervention ermöglichen.

Armut aktuell – Einblicke in den Erkenntnisstand und Instrumente zur Intervention weiterlesen

Kulturbuddy | Freiwilligenwoche 2021

Im Rahmen der Freiwilligenwoche der Freiwilligenzentren in Tirol möchten wir gemeinsam mit euch verschiedene Veranstaltungen besuchen. Eine schöne Möglichkeit für die Buddys sich auszutauschen, sich kennenzulernen und natürlich alle Fragen rund um die Aktion Hunger auf Kunst und Kultur & das Kulturbuddy Projekt zu beantworten!

Kulturbuddy | Freiwilligenwoche 2021 weiterlesen