Mission Soziale Arbeit: Alltag, Hintergründe und globale Perspektiven aus Nigeria

Workshop

lebendige Einblicke in Soziale Arbeit im internationalen Kontext mit Fokus auf Vulnerabilität, Motivation und Ressourcen

Freitag, 8. Mai 2026
14 – 16 Uhr
im Haus der Begegnung

Eintritt frei
mit Kaffee & Kuchen
Anmeldung erbeten unter: hdb.kurse@dibk.at

Dieser Workshop eröffnet einen lebendigen Einblick in soziale Arbeit in einem internationalen Kontext und nimmt Sie mit in die Realität nigerianischer Waisenhäuser. Sr. Mirian, die seit vielen Jahren in einem karitativen Orden tätig ist, berichtet aus erster Hand über ihren Alltag, ihre Berufung und die Herausforderungen, denen vulnerable Kinder in Nigeria gegenüberstehen. Gemeinsam beleuchten wir politische, gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen, die die Soziale Arbeit vor Ort prägen – und diskutieren, welche globalen Zusammenhänge und ethischen Fragen beim Thema Soziale Arbeit heute relevant sind. Der Workshop lädt dazu ein, Perspektiven zu wechseln und über Motivation und Ressourcen im eigenen Wirkungsfeld nachzudenken.

Referentin
Sr. Mirian Uchechi Anyanwu ist in Nigeria aufgewachsen und Mitglied eines sozial-karitativ tätigen Ordens. Sie absolvierte Studien der Religionswissenschaften sowie der Moraltheologie in Rom. Nach ihrer Rückkehr nach Nigeria war sie als Lehrerin an einer Sekundarschule und im sozial-karitativen Bereich tätig. Sie arbeitete im Bundesstaat Imo im Südwesten von Nigeria. Ihre Dissertation in Innsbruck macht Mirian Uchechi Anyanwu auf dem Gebiet der Moraltheologie, mit einem Fokus auf Vulnerabilität und Würde von Frauen und Mädchen im Kontext von Nigeria.

Hinweis: Die Referentin trägt auf Englisch vor. Bei Bedarf wird gedolmetscht.

Eine Kooperationsveranstaltung von Tiroler Armutsforschungsforum TAFF, unicum:mensch, Welthaus der Diözese Innsbruck und Haus der Begegnung, gefördert vom Land Tirol.

Wir sind GREEN EVENTS TIROL Initiative und fördern eine umwelt- und sozialverträgliche Veranstaltungskultur. Veranstaltungen der Reihe Armut aktuell sind barrierefrei zugänglich.
Das Haus der Begegnung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. In Eingangsnähe gibt es überdachte Fahrradabstellplätze.