Ein ethisch sensibles Leben oder „Hickman auf Salzburgerisch“, 2007

Beim Projekt „Hickman auf Salzburgerisch“ handelt es sich um ein Experiment – inspiriert durch das  Buch „Fast nackt“ von Leo Hickman (Hickman, Leo, Fast nackt. Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben, München 2006) – ein ethisch sensibles Leben auf österreichische Verhältnisse umzusetzen und die gewonnen Erfahrungen zu reflektieren und zu sammeln.

Fünfzehn Personen haben sich bereit erklärt, einen Bereich zu übernehmen und diesen sechs Monate in Form eines Experiments mit ethischer Perspektive genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Bereiche sind:
Ernährung
Chemikalien im Haushalt
Kosmetik
Reisen und Transport
Leben mit Kind
Müll
Informationen/ Medien

Es geht um ein „informiertes Sich-Einlassen“, bei dem durch das Handeln Kompetenz und neues Wissen erworben werden sollen. Wir beanspruchen nicht Expertinnen und Experten zu sein, die von vornherein wissen, was unter welchen Umständen „ethisch gut“ ist. Im Gegenteil, es ist Teil des Charmes des Projekts, ohne lange Vorbereitung ins kalte Wasser zu springen. Es geht auch nicht darum, „originell“ zu sein, sondern Erfahrungen mit „Experimenten mit der Wahrheit“ (Gandhi) zu machen.

Grundidee
Leo Hickman, ein englischer Journalist, der mit Frau und Kind(ern) ein Mittelklasseleben in London lebt, litt am „Zuckererbsenmoment“, jenem „ Schuldgefühl, das einem sagt, man tue etwas Schlechtes, wenn man eine kleine Packung Zuckererbsen kauft“. So hat er den Entschluss gefasst, ein Experiment zu unternehmen, ein Jahr lang „ethisch korrekt“ zu leben. Sein Experiment fasste er in einem lesenswerten Buch zusammen.[1] Zwei Expertinnen (die Gründerin der Organic Food Stores in England, die Herausgeberin des „Ethical Consumer“) und ein Umweltexperte berieten ihn bei den zu setzenden Schritten. Er krempelte seine Konsum- und Ernährungsgewohnheiten um, wechselte die Bank, versuchte sein Baby in einer ethisch sensiblen Weise aufzuziehen (Windeln!), beschäftigte sich mit der Frage nach Chemikalien im Haushalt, besuchte einmal auch eine Mülldeponie in London, um sich „Wissen aufgrund von Bekanntschaft“ in lokalen Kontexten anzueignen. Denn ein vages Wissen um globale Zusammenhänge und ökologische Dynamiken erzeugt ein bloß diffuses Unbehagen, ist aber auch gleichzeitig Nährboden für Trägheit aufgrund der erfahrenen Überforderung.
Hier helfen klare Prioritäten. Die Einsicht, zu der Hickman kommt, ist klar – man kann mit kleinen Schritten anfangen und soll bei den Einkaufsgewohnheiten ansetzen – bei Müll, Ernährung, Chemikalien, Reisen. Daneben gibt es Konfliktpotential, das Güterabwägungen notwendig macht, etwa die Frage nach der ethischen Rechtfertigbarkeit von Kindern[2] oder in der Frage nach der Priorität von „fair trade“-Produkten oder biologischen Nahrungsmitteln. Ein entscheidender Punkt bei Hickmans Experiment wurde die Frage nach einer Ethik des Verzichts: „Unsere Urlaube gehören zu den Highlights im Jahr – und weil sie so unvergesslich sind, kann ich mir damit Daten merken … Wenn ich nicht jedes Jahr eine Auslandsreise machen könnte, wäre mein Leben beträchtlich ärmer“ (FN 103). In diesem Zusammenhang stellt sich dann die bange Frage: „Sollte man ein solches Leben wie eine lange Diät sehen, nur dass man sich statt Schokoladen-Eclairs, Chips und Vollmilch den Treibhauseffekt, Toxine und egoistische Angewohnheiten versagt?“ (FN 27)
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[1] Leo Hickmann, Fast nackt. Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben. München: Pendo 2006 (A Life Stripped Bare. My Year Trying to Live Ethically. London: Guardian 2005). Abkürzung: FN.
[2] In einer e-mail, die der Familienvater Hickman erhalten hat, heißt es etwa kategorisch: „Kinder zu bekommen, ist das Unethischste, was Sie tun können“ (FN 73).

Umsetzung
Wir wollen das Experiment eines ethisch sensiblen Lebens auf Salzburg umsetzen und dabei im Vergleich zu Hickmans Projekt drei Veränderungen vornehmen:
Erstens wollen wir das Leben auf verschiedene Bereiche aufteilen, sodass gezielter Informationen gesammelt werden können. Diese Bereiche sind u.a.: Kleidung, Kosmetika, Ernährung, Chemikalien im Haushalt, Reisen und Transport, Freizeitgestaltung, Müll, Feiergewohnheiten (z.B. Geburtstagsgeschenke), Leben mit Kindern, Umgang mit Informationen (Zeitungen, Fernsehen), Energieverbrauch im Alltag, Möbel und Innenraumgestaltung, Hausbau und Wohnen, Medikamente/Krankheit/medizinische Versorgung. Diese Liste lässt sich natürlich fortsetzen, wenn jemand weitere Anliegen hat. Dabei ist auch klar, dass ein Bereich mit anderen zusammenhängt und die Entscheidung für einen Bereich nur die Wahl eines Schwerpunktes, nicht aber die Entscheidung für einen exklusiven Kontext ist.
Zweitens wollen wir im Gegensatz zu Hickman auch systematisch auf unsere Ergebnisse reflektieren, das Ganze wissenschaftlich begleiten und einbetten in die ethischen Diskussionen. Dies ist gerade in Konfliktsituationen hilfreich, wie etwa im Falle der angesprochenen Abwägung zwischen „Fair Trade“ Produkten der Dritten Welt und lokalen Bioprodukten.
Drittens wollen wir das Experiment auf sechs Monate beschränken – wir wollen ziemlich rasch beginnen, nämlich am 1. März 2007 (um auch die Spontaneität des Ganzen zu wahren) und bis 31. August 2007 eine Reihe von Erfahrungen sammeln.
Diese Erfahrungen zusammen mit den systematisch ethischen Überlegungen und der wissenschaftlichen Begleitreflexion, um die wir uns eigens kümmern werden, wollen wir in Form eines Buches und eines Kurses bzw. einer Reihe von Veranstaltungen präsentieren. Und natürlich konkret aufzeigen, was in Richtung eines ethisch sensiblen Lebens möglich ist.

Die konkreten Aufgaben
Wenn jemand einen Bereich übernimmt, der sechs Monate lang besonders intensiv angeschaut wird, und in dem man sich sechs Monate ernsthaft um ethisch sensibles Leben bemüht, dann würde dies dreierlei bedeuten:
a) ein Tagebuch schreiben mit täglichen Einträgen (ca 10 Zeilen pro Tag als Richtwert), die in narrativer Form, möglichst anschaulich und konkret, die Erfahrungen mit dem betreffenden Bereich, die im Laufe des Tages angefallen sind, festhalten. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, stilistische Einschränkungen gibt es keine. Zu bedenken ist vielleicht, dass wir ein Buchprojekt im Auge haben und deswegen Stichwörter allein zu wenig sein könnten. Aber das ist nur eine Empfehlung. Wichtig ist die Nachvollziehbarkeit von außen.
b) Informationen zu dem Bereich sammeln: Bücher und Artikel lesen, mit Menschen reden, e-mails schreiben, um Informationen zu gewinnen und sich über Erfahrungen auszutauschen, kurz: Kompetenz zu erwerben.
c) konkrete Erfahrungen sammeln, d.h. konkret experimentieren und das eigene Leben umstellen, in kleinen und konkreten und realistischen Schritten – und über diese konkreten Schritte berichten (Hickman hat sich etwa eine Kompostieranlage mit Regenwürmer angeschafft, die dann munter im ganzen Garten herumgekrochen sind, ein konkreter Schritt mit konkreten Nebenwirkungen….).

Artikel in der Salzburger Straßenzeitung Apropos
finden Sie hier

Auszüge aus den Tagebüchern
Auto und Verkehr (Daniel)
Als gehbehinderte Personen ist es für mich eine besondere Herausforderung eine verantwortungsvolle Benützung von Verkehrsmittel an zu streben, da ich nur sehr schwer auf die Mobilität eines Autos verzichten kann. Dennoch konnte ich in den vergangenen Wochen feststellen, dass man auch in solchen Fällen, in denen man schwer auf den privaten PKW verzichten kann, allein durch eine Veränderung des Fahrverhaltens einiges bewirken kann. Es ist erstaunlich, wie man sich daran gewöhnen kann, etwas langsamer, vorausschauender und mit geringeren Drehzahlen – und damit natürlich auch Treibstoff sparend, praktisch genauso schnell an sein Ziel gelangen kann. Das mag nun vielleicht nur ein geringer Beitrag sein, er besticht aber in seiner leichten Durchführbarkeit, ohne dass man auf etwas verzichten müsste. Darüber hinaus spart man selbst Geld und auch Nerven, da man weniger Stress und Ärger beim Autofahren aufbaut.

Müll (Clemens)
Müll sagt viel über die Menschen aus, die ihn produzieren. Wir machen die Erfahrung, dass Müll nicht nur die Lebenssituation (leben mit kleinen Kindern) widerspiegelt, sondern auch mit aktuellen Anlässen zusammenhängt – dem Osterfest mit den veschenkten (und verpackten) Süßigkeiten; der Einladung von Freunden mit den dafür erforderlichen Einkäufen; ein Besuch mit den fast unvermeidbaren Mitbringseln für die Kinder. Wir bei den meisten Aspekten unseres Lebens haben wir es auch hier mit Güterabwägung zu tun – wieviel Verpackung verschönert ein Fest und was kann man einsparen? Zumindest ist schon etwas geschehen, wenn man vor einem Einkauf nachdenkt, was denn das in „Müllbegriffen“ bedeutet, ohne gleich zwanghaft zu werden.

Reinigung – Chemikalien (Anna)
Sodenn – Badezimmer Experiment! ehrlich gesagt motivert mich das ganz schön zum Putzen; vonwegen wie Hickman schreibt „bei der Vorstellung über den Eimer gebeugt, selbst seine Reinigunsgmittel zu mischen“ verginge es ihm… das find ich ja gerade lustig! Ein voller Erfolg! Die Kalkränder verschwinden mit Essig und Soda. Ohne zu den besonders ehrgeizige Hausfrauen und -männern zu gehören: Nach kürzester Zeit blitzt es im Bad und duftet sehr dezent aber frisch, geradezu sommerlich nach Apfelessig und Orange. Kurz durchgelüftet, damit die Feuchtigkeit in der Luft hinauszieht und das Klima/der Geruch ist weitaus angenehmer als nach einer „Frosch“-Bad-Putz-Orgie, nach der es immer so „geputzt“ also eigentlich nach Chemikalien riecht. Es ist wieder einmal geradezu empörend wie geblendet man ist von all den Versprechungen der Reinigungsmittelwerbung! Was versprechen sie sich davon! wer „sie“? die Verblender – wer sind sie? Da gibt man soviel Geld aus, schwemmt lauter Gift ins Abwasser und in seine Haut und dabei ginge es so einfach! Warum haben unsere Großmütter davon abgelassen? (vgl. das Projekt „Weg damit“ kürt jedes Monat ein Mittel zum Unnötigsten: www.umweltberatung.at/start.asp?b=36&sub=449&m=19) Als denn: Das Soda-Döschen aus der Apotheke und die im Keller frisch befüllte Essigflasche von zu Hause haben Einzug gehalten ins Putzkastel. Der Rest kann gehen, außer… ein Fragezeichen bleibt momentan noch das Geschirrspülmittel.

Verkehr (Christina)
Mein Verkehrsprojekt steckt in der Experimentierphase: ich versuche soweit ohne Auto, Bus, Lift und Rolltreppe auszukommen wie es geht, d.h. ich bin sehr viel mit dem Rad und zu Fuß unterwegs, weitere Strecken fahre ich mit dem Zug. Dabei habe ich die Vorstellung am Anfang etwas mühsam gefunden (auch, weil es bei meinem Wohnhaus keine Radabstellplätze gibt und man jeden Tag in den viel zu kleinen und überfüllten Radkeller und wieder heraus muss – oder man stellt das Rad, auf die Gefahr, dass das Mitbewohner/innen nervt, einfach vor die Haustür), inzwischen genieße ich allerdings die Mobilitätsfreiheit: Salzburg rückt zusammen und ist sehr klein, man ist überall und das gar nicht einmal so langsam (am Land ist das anders mit dem Tempo…). Gelegentlich ist es auch eine Genugtuung zu sehen, dass man nicht Teil eines Staus ist, sondern daran vorbeifahren kann (wenn es einen Radweg gibt…). Anders gesagt: es funktioniert alles wunderbar in der Stadt, wenn die Sonne scheint und wenn ich Zeit habe, solange ich gesund bin usw. Ethik hat in dieser Hinsicht für mich mit Luxus zu tun, auch weil ich es mir leisten kann, mir die Zeit nehmen zu können, über solche Dinge nachzudenken und auszuprobieren. Das Buch von Hickman und unsere Experimentiergemeinschaft haben mich ein wenig inspiriert, auch andere Sachen auszuprobieren: ich hab mir Waschsoda gekauft und hoffe, dass sich die Warnung meines Vaters, ich werde bald Kakerlaken im Haus haben, nicht bewahrheitet. Was noch ansteht zu tun: neue Schuhe kaufen, und zwar „ethisch vertretbar“ hergestellte und gehandelte, Verbraucher- und Belastungszahlen der Verkehrsmittel zu vergleichen usw. Es gibt also noch viel zu tun, zu lesen, zu wissen.

Ernährung (Simone und Martin)
Wir haben im ersten Monat v.a. versucht, einen Ist-Stand zu ermitteln – sehr unspektakulär: Was essen wir in einer Durchschnittswoche, was wird bei uns häufig schlecht, woher kommt der Fisch, den wir freitags essen? An diese Fragen haben sich dann Recherchen angeschlossen, etwa im Rückgriff auf die Internet-Seite www.marktcheck.at: Mit den dort zur Verfügung gestellten Infos kann man Lebensmittel auf ihre ökologischen, sozialen und Tierschutz-Aspekte hin untersuchen. Eine Konsequenz aus den dort gewonnenen Einsichten: Der klassische Tiefkühlfisch ist kaum zu verantworten. Als erste Faustregel für unsere Einkäufe, an der wir aber noch arbeiten, gilt: regional, saisonal, biologisch – und zwar eher in dieser Reihenfolge, weil biologisches Obst aus Neuseeland natürlich nicht unbedenklich ist. Allerdings ist diese Einschätzung bislang eher intuitiv, genauere Recherchen stehen erst aus.

Leben mit Kind (Christine)
Ich wickle Sarah seit ihrer Geburt mit Biowindeln. Sie sind nach dem Prinzip der Biomüllsäcke, aus Maisstärke hergestellt. Sie funktionieren genauso wie die handelsüblichen Plastikwindeln, mit dem kleinen Unterschied, dass man sie kompostieren kann. Sie verrotten in ca. einem dreiviertel Jahr. Plastikwindeln brauchen dazu bis zu 400 Jahre. Der giftige Gelkern der üblichen Plastikwindeln ist bei dieser durch einen Teeextraktkern ersetzt. Aber das tollste an diesen Windeln ist, dass sie billiger sind als ihre Kollegen aus Plastik.

Fairtrade (Jakob)
Das Fairtrade Siegel wird immer bekannter. In den heimischen Supermarktketten hat es ebenso Einzug gehalten wie in Billigdiskontern. Doch was steckt dahinter? Wie funktioniert Fairtrade. Welche Kriterien entscheiden über fair oder unfair? Das sind einige der Fragen, die auftauche, wenn ich über Fairtrade nachdenke. Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt die Website: www.fairtrade.at
Hinter dem Fairtrade Siegel stecken eine ganze Reihe von Organisationen, auf nationaler Ebene sind es über dreißig. Auf internationaler Ebene stehen die NPO „Fairtrade Labelling Organisations“ und die GmbH FLO-Cert dafür gerade, dass auch „Fairtrade“ drinnen ist, wo „Fairtrade“ drauf steht. Sie, zertifizieren und lizenzieren die Produzenten und überwachen die Standards. Der Deal: Fairtrade garantiert den Produzentinnen und Produzenten einen Rohstoffpreis, der über dem Weltmarktpreis liegt und es so ermöglicht sowohl die Produktionskosten als auch die Lebenserhaltungskosten im jeweiligen Land zu decken. Zudem verpflichten sich die Produzenten eine Reihe von Standards einzuhalten, die sich vor allem auf ein sozial- und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften beziehen. Auf der Website www.fairtrade.net können die Kriterien für einzelnen Produkte nachgelesen werden. Klingt gut – interessant wäre nun herauszufinden, was heimische Unternehmen dazu bewegt, Fairtrade Produkte in ihre Produktballette aufzunehmen…

Kosmetik (Trixi)
(Kosm)ethisch sensibel leben- ich hab nicht gewusst, dass mich der Bereich einen beachtlichen Teil meines Alltags betrifft. Es bleibt nicht einfach dabei, mich gut zu informieren bevor ich einen neuen Kajal kaufe. Was es da alles zu bedenken gibt- es kann meine Gesundheit betreffen und mein Lebensgefühl- aber zu diesen individuellen kommen ja dann ökologische, ökonomische und soziale Faktoren…
Dass so genannten „Pflegeprodukte“ mit all ihren Inhaltsstoffen nicht unbedingt pflegen ist ja nichts Neues. Über synthetische Farbstoffe, krebserregende Amine, unfruchtbar-machende UV-Filter, allergie-fördernde Duftstoffe uvm. zu lesen, macht es für mich leicht, wenn es auch zeitaufwendig wird, auf den Trendzug „Naturkosmetik“ aufzuspringen.
Was ist seit Projektbeginn passiert? Es ist weder so, dass ich mir mein Haarshampoo jetzt selbst zusammenbraue, noch meine gesamte Produktpalette im Naturkosmetikgeschäft für teures Geld neu gekauft haben, sondern: es gibt kosmetische Produkte, die ich – oft nicht ganz einfach für mich – ganz weglasse (wie Nagellack + -entferner, Fönschaum, Haarbalsam, Peeling, Haarspray, Haargel), die so genannte dekorative Kosmetik (= Schminken) und Fönen habe ich eingeschränkt; die Haare habe ich- mit einem eher wenig zufrieden stellenden Ergebnis mit der (angeblichen) Naturhaarfarbe „Eos“ gefärbt,; Produkte wie Shampoo, Duschgel, Seife, Deodorant, Lippenbalsam und Körper- und Handcremen verwende ich äußerst sparsam und… siehe da- ich war in den letzten Wochen nur ein einziges Mal im Drogeriemarkt, und das, um Sonnencreme zu kaufen. Und ich dachte, es würde sehr teuer werden, ein halbes Jahr (kosm)ethisch sensibel zu leben.
Was mich in den nächsten Wochen interessieren wird ist, was wirklich in den Produktlinien steckt, die in den Drogeriemärkten als „pflanzlich“ und „ohne zusätzliche Inhaltsstoffe“ beworben werden.