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Band 3: „Fragen Sie doch die Kinder!“ Vom Wert der Bildung

e_m_band3Bildung ist ein Schlüssel zur Armutsbekämpfung. Der Band geht der Rolle von Bildung in der Armutsbekämpfung nach und kommt einem Bildungsprojekt in Indien zugute. Neben Texten über Theorie und Wert der Bildung finden sich Erfahrungsberichte aus Indien über die Rolle von Bildung im Kampf gegen die Armut. Neben Schülerinnen und Schülern kommen auch Lehrerinnen und Lehrer zu Wort. Ein wissenschaftlicher Text über die befreiende Funktion der Bildung nach Paulo Freire rundet den Band ab.

Inhalt:
Clemens Sedmak, Vom Wert der Bildung
Rudolf Mosler, Bildung und Universität
Vadipathy, Sound Education
Delphina Mary, Iruthaya Raj, Helen Sahaya Mary, Education is Light
Monica, The Value of Education: Talk Less, Listen More
Francis Xavier, To Ambition, To Honor
Christine Sontag, „Ich kann das nicht. Fragen sie doch eines der Kinder, die gehen zur Schule“
Gerhard Entfellner, Schreiben, Lesen, Selbstvertrauen Andreas Novy, Bildung, die befreit

Der Verkaufspreis dieses Buches dient zur Unterstützung von Bildungsinitiativen. Besonders ein Projekt soll gefördert werden: Das Sozialzentrum des Salzburger Vereins Cope (www.cope.in). Der Verein „Cope. Entwicklungsprojekt einer österreich-indischen Freundschaft“ ermöglicht Kindern in Süd-Indien den Schulbesuch, denen es sonst aus Armut heraus nicht möglich wäre, eine Schule zu besuchen. Die Geschichte von Cope ist mit der Universität Salzburg verbunden: Im Februar 2001 ist Studierenden der Universität Salzburg, die sich im Rahmen einer Exkursion in Südindien aufhielten, große Armut begegnet. Menschen, die trotz harter, ununterbrochener Arbeit kaum ihren Lebensunterhalt sichern können. Eine Familie, die unter diesen Bedingungen ihren Kindern den Schulbesuch ermöglicht, nimmt große Anstrengungen auf sich. Vielen Familien ist es trotz aller Bemühungen nicht möglich. Gerade die Schulbildung ist es aber, die einen Ausstieg aus der Armut ermöglicht. Sie ist es, die Türen zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen öffnet, sie ist es auch, die hilft, das nötige Selbstzutrauen aufzubauen.

Eine Initiative „Bildung ist Zukunft“ wurde im April 2001 von Christine Sontag, Simone Wiltschko, Martina Althuber und Regina Augustin in Zusammenarbeit mit dem indischen Priester Jesu Sathianathen begonnen. Aus dieser Initiative entstand Cope. Diese unterstützt in enger Zusammenarbeit mit indischen Freundinnen und Freunden die sozial schwächsten Menschen in der Region Manaparai in Südindien. In einem Sozialzentrum bietet es den unter Hunger und Perspektivenmangel leidenden Menschen Bildung und erste medizinische Versorgung. Waisenkinder erhalten Unterkunft und Nahrung, Schulbildung und Raum zur Entfaltung ihrer Talente. Cope steht für Respekt zwischen den indischen Kasten, Religionen und zwischen Mann und Frau.